Pressemitteilungen

 

Hier finden Sie Pressemitteilungen des Hallenbadvereins und dessen Partner:

Bericht und Foto NNP 13. Januar 2016 von Johannes König

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Artikel zur JHV 2016 Unterstützung für Hallenbadverein vom 13.1.2016 J.König (NNP).pdf

Artikel zum 10 jährigen Bestehen vom 4.1.2014 (NNP)

Artikel zur JHV 2014 vom 10.2.2014 (NNP)

Artikel zum 10 jährigen Bestehen vom 13.1.2014 (NNP)

  


13.01.2016 Nassauische Neue Presse 

Unterstützung für Hallenbadverein  von Johannes König

Mit 50.000 Euro unterstützt das Land Hessen die anstehende Sanierung des Offheimer Hallenbads.       Eine Maßnahme, die insgesamt rund 170 000 Euro kosten wird, wie die Mitglieder des Hallenbadvereins in ihrer Jahreshauptversammlung in Eschhofen erfuhren. Die schlechte Nachricht kam in der Jahreshauptversammlung des Hallbadvereins Offheim zusammen mit der guten: Von Samstag, 2. Juli, bis Sonntag, 11. September, ist das Offheimer Hallenbad geschlossen. Der Grund für diese verlängerte Sommerpause sind umfangreiche Sanierungsarbeiten. Arbeiten, für die Hermann Klaus vom Hessischen Innen- und Sportministerium einen Förderbescheid in Höhe von 50 000 Euro ins Bürgerhaus Eschhofen mitgebracht hatte. Da das Förderprogramm für Vereine bereits ausgelaufen war, hatte die Stadt Limburg die Mittel für den Hallenbadverein beantragt. So war es Bürgermeister Dr. Marius Hahn (SPD), der den Bescheid zusammen mit den Vorstandsmitgliedern entgegennahm. „Eigentlich war die Sanierung bereits für das letzte Jahr vorgesehen", räumte der Erste Vorsitzende, Georg Westerfeld, in seinem Jahresrückblick ein. Konkret ging es um die Erneuerung und Abdichtung des Beckenumgangs. Eine Maßnahme, die ursprünglich 88 000 Euro kosten sollte. Diese Kosten haben sich aber inzwischen auf rund 170 000 Euro fast verdoppelt. Grund für den rapiden Kostenanstieg und die daraus resultierende Verzögerung war die kurzfristig gefasste Grundsatzentscheidung, auf eine Teilsanierung zu verzichten. Stattdessen sollen nun alle Nassbereiche noch einmal abgedichtet werden. Denn nach wie vor tropft Wasser in die unter dem Hallenbad befindliche Turnhalle.         20 000 Euro Eigenleistung „Wurde nicht versucht, die Lecks zu finden?", fragte ein Mitglied. Alles habe man versucht und dabei festgestellt, dass das Wasser entweder aus den Becken oder den Duschen stamme, lautete die Antwort. Woher und wohin das Wasser genau wandere, hätten die Experten allerdings nicht abschließend klären können, sagte Westerfeld. Neben den Mitteln aus der Landesförderung steuert die Stadt Limburg noch 35 000 Euro bei, sodass die öffentliche Förderung insgesamt 85 000 Euro beträgt. Außerdem hat der Verein bereits Eigenleistungen im Wert von 20 000 Euro angekündigt: „Fließen, Estrich und bisherige Abdichtungen müssen alle raus", sagte Westerfeld. Diese Abbrucharbeiten sollen Vereinsmitglieder übernehmen. Bei der Gelegenheit warb der Vorstand noch einmal für Freiwillige, die sich an der Aktion beteiligen wollen.      Aufs falsche Pferd gesetzt. Die eigentliche Abdichtung übernähmen dann zwei Fachfirmen, die nachweislich über Erfahrungen im Bereich Schwimmbadsanierungen verfügten. Bei den früheren Aufträgen habe man aufs falsche Pferd gesetzt, räumte Westerfeld ein. Denn der beauftragte Handwerksbetrieb habe den Boden, trotz zahlreicher Nachbesserungen, offenbar nie ganz dicht bekommen. „Das ist unsere letztes große Sanierungsmaßnahme", sagte er. Danach gehe es nur noch darum, den normalen Hallenbadbetrieb aufrechtzuerhalten und der sei durch die Mitgliedsbeiträge und Einnahmen aus Werbung gedeckt.    5953 Mitglieder zählte der Verein am 31. Dezember 2015 mit 16 Fördermitgliedern, 1885 Einzelmitgliedern und 4052 Familienmitgliedschaften. Die Wiederöffnung des Diezer Hallenbades habe zwar zu Kündigungen geführt, wurde aber durch etwa gleich viele Neuanmeldungen aufgefangen, berichtete der Vorstand. Eine kleine Kontroverse löste die Ankündigung aus, donnerstags wieder ein Frauenschwimmen einzuführen. Eine Forderung, die auch der neue Ausländerbeirat erhoben hatte. Er habe etwas gegen Extrawürste, kommentierte ein Mitglied die Pläne. „Es werden keine Fensterflächen verhängt, um muslimischen Frauen die Benutzung des Hallenbads zu ermöglichen", sagte Westerfeld. Vielmehr hätten Frauen immer wieder mal den Wunsch geäußert, schwimmen zu gehen, ohne sich zu genieren. Grundsätzlich gelte, dass auch das Tragen eines „Burkinis" erlaubt sei, solange die Hygienevorschriften eingehalten würden. Grund zur Klage in der Versammlung gab vor allem der deutliche Anstieg der Personalkosten. Im neuen Haushaltsplan sind dafür 192 000 Euro eingeplant. Wegen der vielen geringfügig Beschäftigten müssten angesichts ihrer geringen Stundenzahlen weitere Mitarbeiter eingestellt werden, was sich direkt auf die Löhne auswirke.

(koe) Artikel vom 13.01.2016, 03:00 Uhr (letzte Änderung 13.01.2016, 11:24 Uhr)

 

28.3.2005 Nassauische Neue Presse 

Plitsch, platsch: Wasserratten marsch!

Limburg-Offheim. Viele haben diesen Tag lange herbei gesehnt, am Samstag war es soweit: Zum ersten Mal, seitdem die Stadt Limburg Ende 2003 das Offheimer Hallenbad geschlossen hatte, wurde dort wieder geschwommen. Schon um Viertel vor zehn standen die ersten Badegäste ungeduldig im Foyer und warteten darauf, endlich wieder im 25-Meter-Becken ihre Bahnen zu schwimmen.

«Ich bin extra früh aufgestanden, um früh ins Wasser zu kommen», sagt Cordula Rahner aus Ahlbach. Sie und Yvonne Makel aus Dehrn waren die ersten beiden Schwimmer, die sich am Samstag in die Fluten stürzten. Währenddessen waren eifrige Helfer noch dabei, Kleinigkeiten zu richten: Mit Tüchern polierten sie Klinken und Beckenleitern, damit wirklich auch alles top aussah. Und das war auch notwendig, denn viele Vereinsmitglieder nutzten diesen Eröffnungstag zu einem ersten Besuch.

In den vergangenen Wochen hatten die Helfer des Hallenbadvereins Offheim, der das Bad nun betreibt, noch alle Hände voll zu tun, um das über mehr als ein Jahr still gelegte Bad wieder flott zu machen. Da die Chloranlage ausgetauscht worden war, musste auch die Wasserqualität geprüft werden. Das übernahm das Institut Fresenius – und gab grünes Licht für die Wasserratten. Das Wasser ist einwandfrei, so das Urteil des Instituts.

Von heute an nimmt das Hallenbad seinen Betrieb nach einem Belegungsplan. Die Mitglieder des Hallenbadvereins können ihre Ausweise an der Kasse abholen. Sie berechtigen zum kostenlosen Besuch außerhalb der Trainingszeiten von Vereinen und des Schulschwimmens (siehe Belegungsplan). Auch die Sauna wird vom heutigen Dienstag an wieder in Betrieb sein. Jeweils von 16 Uhr an darf dort geschwitzt werden. (bra)

Erreichbar ist das Hallenbad Offheim unter (0 64 31) 5 70 68 77. Dort oder im Internet, www.hallenbadverein-offheim.de, gibt es nähere Informationen zu Mitgliedschaft, Öffnungszeiten und Belegungen.

 


 

20.12.2004 Limburg  ( Nassauische Neue Presse)

Engagement für Hallenbad

Beispiel für die Zukunft

Limburg. Ende Februar soll es wieder Schwimmer geben im Offheimer Hallenbad, das hat sich der Hallenbadverein zum Ziel gesetzt. Die Rahmenbedingungen dafür hat die Stadtverordnetenversammlung gestern Abend einstimmig beschlossenen. Grundlage war ein von CDU und FWG eingebrachter Antrag, der vor allem die finanziellen Rahmenbedingungen (Anschubfinanzierung, Übernahme der Wasser- und Abwasserkosten sowie insgesamt ein Darlehen über 100 000 Euro) regelt. Die gleichen Fraktionen hatten im vergangenen Jahr mit der FDP die Schließung der Hallenbäder Offheim und Linter beschlossen.

«Das ist ein Musterbeispiel für die Zukunft», machte Stadtverordnetenvorsteher Kurt van der Burg (CDU) am Ende der Diskussion deutlich. Ein Beispiel für ehrenamtliches Engagement, das nach seiner Einschätzung in Zukunft immer mehr gefragt sein wird. Zuvor hatte schon Michael Stanke von der CDU die außergewöhnliche Bereitschaft gelobt, sich für das Hallenbad zu engagieren. Der Verein erhalte im Gegenzug eine faire Chance, das Bad zu betreiben. Wichtig ist nach Einschätzung von Stanke, dass alle, die im Vorfeld Unterstützung signalisiert haben, nun Taten folgen lassen.

«Die Schließung der Bäder im vergangenen Jahr war auf Grund der Haushaltssituation genau richtig», machte Werner Laux für die FWG deutlich. Eine direkte Überleitung in die Trägerschaft des Vereins war nach seiner Einschätzung wegen der zu dieser Zeit fehlenden Konzepte nicht möglich. Dass es nun eine Entscheidung für Offheim geben könnte, sei ganz wesentlich durch die Arbeit des Hallenbadvereins ermöglicht worden.

Auch Marion Schardt von der FDP verteidigte ihren «Schließungsbeschluss» im vergangenen Jahr. Gleichzeitig habe die Stadt jedoch auch dazu aufgefordert, sich zu engagieren. «Und da kam was», zollte Marion Schardt Respekt. Die Summe an Geld, die die Stadt nun investieren müsse, sei zu vertreten.

«Wir wollten die Schließung nie», stellte Peter Rompf für die SPD klar. Nach seiner Einschätzung wäre eine nahtlose Übertragung des Bades auf den Verein günstiger gekommen, denn nun seien höhere Kosten für eine Wiederinbetriebnahme fällig. «CDU und FWG sollen sich nicht als Retter für etwas feiern lassen, für das sie selbst die Grube gegraben haben», sagte Rompf.

Andreas Pötz (Grüne) stattete all denen Dank ab, die geholfen haben, CDU und FWG von einer Wiedereröffnung zu überzeugen. Dazu gehöre auch der Offheimer Ortsvorsteher Hermann Muth (CDU). Die finanzielle Konditionen für den Verein hätten nach Einschätzung der Grünen besser sein können. Gemessen zum Beispiel an dem Betreiberverein in Buseck sei die Ausstattung am untersten Limit. (jl)

 


 

 19.10.2004  Hallenbadverein Offheim

Flagge zeigen für das Hallenbad in Offheim

Unter diesem Motto ruft der Hallenbadverein Offheim alle Bürger auf, sich nun mit ihrer Mitgliedschaft massiv für eine Wiedereröffnung des Bades einzusetzen. Bereits über 1000 Schwimmbegeisterte haben sich beim Verein angemeldet und tragen dazu bei, dass das Schwimmbad durch den Hallenbadverein betrieben und so wieder geöffnet werden könnte. Aber nur wenn die Betriebskosten durch die Mitgliedsbeiträge weitgehend abgedeckt sind, kann das Bad auch in Kürze geöffnet werden. Hier fehlen noch rund 65.000 €, die zum Beispiel durch 1000 Einzelmitglieder oder 500 Familienbeiträge erreicht werden könnten. Die Stadt Limburg muss bei einer Entscheidung für den Hallenbadverein auf eine solide Finanzierung bauen können. Wie bisher ist die Mitgliedserklärung für jeden ohne Risiko, wird der Beitrag doch erst fällig, wenn tatsächlich wieder geschwommen werden kann. Mit seinem Beitrag hat das Mitglied das Recht, im Rahmen der Öffnungszeiten, das Bad kostenfrei zu nutzen. Selbst wer nur einmal wöchentlich schwimmen gehen will, hat so die billigste Jahreskarte weit und breit.

Mitglied werden bedeutet aber mehr als nur wieder in Offheim schwimmen gehen zu können; die Wiedereröffnung sichert den Kindern und Jugendlichen wieder einen Platz um schwimmen zu lernen und zu üben, den älteren Bürgern eine schonende Bewegung im Wasser am Warmbadetag und schaffte wieder ein Stück mehr an Lebensqualität für Limburg und dessen Umgebung.

Aufnahmeanträge sind bei den Zweigstellen der Kreissparkasse und der Nassauischen Sparkasse, in vielen Geschäften und Tankstellen sowie beim Vorstand des Hallenbadvereins erhältlich. Informationen gibt es auch im Internet unter www.hallenbadverein-offheim.de .

Flagge zeigen heißt es aber auch für die politischen Kräfte in Limburg. Hier steht der Begleitbeschlusses der Stadtverordneten vom Dezember 2003 auf dem Prüfstand, der eine Wiedereröffnung unter dem Aspekt von reduzierten Kosten für die Stadt ausdrücklich zulässt. Durch den Hallenbadverein würden die Betriebskosten des Bades erheblich reduziert,  selbst bei anstehenden Investitionen möchte der Verein unterstützen und durch Arbeitsleistungen und Selbsthilfe Kosten senken. Auch wenn ein Verein nicht die fehlenden Investitionen der vergangenen 10 Jahre ausgleichen kann, so ist doch eine erheblich Einsparung auch in diesem Bereich möglich.
Wenn in den nächsten Wochen der Haushalt für 2005 vorgelegt wird, muss sich auch die Politik fragen lassen, wie ernst ihr der Beschluss vom 15.12.2003 war. Stehen Mittel für die Wiederinbetriebnahme des Bades und der Unterstützung des Hallenbadvereins im Haushalt, oder war die ganze Aktion, angefangen von Besuchen in Buseck über Informationsveranstaltungen und Anträgen im Stadtparlament doch nur politisches Geplänkel?
Für die Bürger Limburgs und die vielen Schwimmer bleibt zu hoffen, dass sich Mehrheiten für eine Wiedereröffnung im nächsten Jahr finden, sonst wird wohl die Idee von der privaten Bäderrettung wieder in weite Ferne rücken.

 


 

19.10.2004 SV Poseidon Limburg

SV Poseidon Limburg e. V. vor dem Aus?

Einer der traditionsreichsten Limburger Vereine – der SV Poseidon Limburg e. V. hat im 78 
Jahr seines Bestehens ernste Probleme. Noch vor einem Jahr zählte er hinsichtlich der 
Mitgliederzahlen und den sportlichen Erfolgen seiner aktiven Mitglieder zu den hessischen 
Spitzenvereinen. Die Teilnahme an hessischen, süddeutschen und deutschen 
Meisterschaften war für den Verein schon fast nichts Besonderes mehr. 
Die Situation hat sich schlagartig mit dem Schließen des Hallenbades Offheim verändert. 
Etwa zwei Drittel aller Trainingsmöglichkeiten war dahin. In der Wintersaison 2002/2004 
nahmen die Schwimmer (und vor allem deren Eltern) weite Wege in Kauf, um dem Training 
nachgehen zu können. Es wurde auf Trainingsmöglichkeiten in Wiesbaden und Weilburg 
ausgewichen. Alle näheren Alternativen wie Diez, Idstein oder für die Anfängergruppe Bad 
Camberg scheiterten und scheitern an fehlenden Kapazitäten in Diez und Idstein oder an 
horrenden Bahnmieten wie in Bad Camberg. Dadurch stehen dem SVPL zur Zeit nur 2 
Trainingstermine im Hallenbad in Diez zur Verfügung was für einen geregelten 
Trainingsbetrieb nicht ausreichend ist. Dies ist umso bedauerlicher, da der SVPL gerade in 
diesem Jahr sehr viele Anfragen von Eltern bekommt, die Ihre Kinder gerne zum 
Schwimmen schicken möchten. Wenn sich die Bädersituation in Limburg nicht ändert, 
können aber in der nächsten Zeit keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen werden. 
Mit Ende der Sommersaison, die hauptsächlich im Parkbad Limburg bestritten wird, zogen 
einige Schwimmer schweren Herzens die Konsequenz, und verließen den Verein. Sie 
können Ihr Leistungslevel nicht mit ein oder zwei Trainingseinheiten in der Woche erhalten. 
Der Vorstand bemühte sich intensiv um Alternativen, der Hallenbadverein Offheim machte 
neue Hoffnung und dennoch spitzte sich die Situation weiter zu. Der bisher verantwortliche 
Trainer zog ebenfalls die Konsequenz, den Verein zu verlassen, da er ohne die 
erforderlichen Trainingsmöglichkeiten das über Jahre aufgebaute Leistungsniveau nicht 
halten kann, und daher keine sportliche Perspektive mehr sieht. 
Mit den sportlichen Leistungsträgern des Vereins verließen auch deren Eltern den SVPL, die 
in weiten Teilen die Vorstands- und Vereinsarbeit bestritten. Daher muss nach dem heutigen 
Stand der Dinge davon ausgegangen werde, dass mit der ordentlichen Hauptversammlung 
im Januar 2005 ein weiteres existenzgefährdendes Problem auf den SVPL zukommt. Es ist 
zu befürchten, dass kein neuer Vorstand gefunden werden kann. 
Sehr zu bedauern ist das geringe Interesse an dem Hallenbadverein Offheim. Es ist dringend 
notwendig, dass sich potentielle Mitglieder einschreiben. Die Zahl hat im Laufe eines Jahres 
gerade einmal die Zahl 1000 überschritten. Die doppelte Anzahl wäre notwendig, dass mit 
der Stadtverwaltung Limburg ernsthafte Verhandlungen aufgenommen werden können, dass 
Bad wieder in Betrieb zu nehmen. 
Obwohl der Jahresbeitrag unschlagbar günstige Schwimmbadbesuche ermöglicht, keinerlei 
Risiko besteht (Abbuchung des Beitrages erst bei feststehender Wiedereröffnung) zögern die 
Bürgerinnen und Bürger von Limburg mit unschlüssigen Argumenten. Es ist nicht möglich auf 
eine Öffnung zu warten, um dann einzutreten. Ohne den Antrag wird es keine 
Wiedereröffnung geben und bei einer Wiedereröffnung wird es keinen Eintritt ohne 
Mitgliedschaft geben. 
Die daraus resultierenden Schwierigkeiten führen zu den eingangs beschriebenen 
Schwierigkeiten. Deshalb wird der SV Poseidon Limburg e. V. am 12.11.2004 um 20.00 
Uhr in der Gaststätte im ehemaligen Schwimmbad in Offheim eine außerordentliche 
Hauptversammlung veranstalten. Alle Mitglieder und im Falle aktiver Schwimmer, 
deren Eltern, sind dazu herzlich und in diesem Fall auch dringend eingeladen. I

 


 

6.6.2004 Hallenbadverein Offheim

Sommer, Sonne- Freibadzeit, aber was ist danach? 

Jeder genießt die aktuelle Wetterlage und bei den steigenden Temperaturen werden die Freibäder der Region zum willkommenen Aufenthaltsort von Jung und Alt. Aber trotz allem Sonnenschein sollten die Bürger auch an die Zeit nach der Freibadsaison denken. Nachdem die beiden Hallenbäder in Limburg zum Jahreswechsel geschlossen wurden bemüht sich der Hallenbadverein Offheim immer noch das Bad in Offheim als Betreibermodell wieder zu öffnen. Grundgedanke der Offensive ist es, die Betriebskosten weitgehend durch die Mitgliedsbeiträge der Nutzer aufzubringen. In der Art einer Jahreskarte erwirbt jedes Mitglied ( 65€ Einzelmitglied, 130€ Familienbeitrag) durch seinen Beitrag das Recht das Bad so oft wie gewünscht zu nutzen. 2000 solcher Beitragsanteile sind notwendig, um die Betriebskosten für das Bad aufzubringen. Unterstützt werden die Zahlungen der Mitglieder durch Zuwendungen der Gemeinden des Umlandes sowie der Stadt Limburg. Auch der Schulträger und die Schulen entrichten einen Beitrag, damit das Schulschwimmen wieder möglich wird.
Aber nur wenn genügend Mitglieder zusammen gekommen sind, und damit die Finanzierung der Betriebskosten sichergestellt ist, kann der Verein in Verhandlungen mit der Stadt Limburg eintreten.
Letztlich soll die Stadt Limburg nicht nur den Betrieb des Bades unterstützen, vielmehr muss sie als Eigentümer des Bades auch ihren Anteil an den zu erwartenden Instandhaltungs- und Investitionskosten leisten. Nur in der Kooperation zwischen Stadt und Betreiberverein kann eine dauerhafte Lösung zum Erhalt des Bades gefunden werden.

Bereits 1000 Mitglieder haben sich dem Hallenbadverein angeschlossen; leider jedoch noch nicht genügend, um die konkreten Verhandlungen aufzunehmen und damit allen Bürgern, Vereinen und Schulen ab dem Herbst wieder ein Schwimmen im Hallenbad zu ermöglichen. So ruft der Vorstand des Hallenbadvereins Offheim alle schwimmbegeisterten Bürger, Eltern und Vereinen auf, schnellstmöglich Mitglied zu werden, damit die Wiedereröffnung des Hallenbades zum Herbst noch ermöglicht werden kann. Für alle Mitglieder bietet die jetzige Anmeldung kein Risiko, da die Beiträge erst ab der erfolgreichen Öffnung des Bades fällig werden. Auch zu diesem Zeitpunkt wird die einmalige Aufnahmegebühr von 25€ fällig. Selbstverständlich gilt der Mitgliedsbeitrag für ein volles Jahr, auch wenn die Eröffnung auf den Herbst fallen sollte.
Anmeldeformulare sind bei allen Zweigstellen der Nassauischen Sparkasse und der Kreissparkasse sowie in vielen Geschäften in und um Limburg erhältlich und können auch dort wieder abgegeben werden. Weitere Informationen finden sich auch im Internet unter
www. hallenbadverein-offheim.de.

 


 

 

30.04.2004 Hallenbadverein Offheim

Expertenrunde zum Thema Vorteile des Schwimmens 

Gleich fünf Experten aus den Fachbereichen Leistungsschwimmen, Rettungsschwimmen, Schulelternbeirat und Krankenkasse konnte der Vorsitzende des Hallenbadvereins Offheim anlässlich der Podiumsdiskussion auf der Messe Reweta in Beselich begrüßen. Unter dem Motto: „Schwimmen ein Gewinn für jedermann – Gründe zum Erhalt der Schwimmbäder“ diskutierten die Fachleute im Festzelt der Messe bei leider nur mäßiger Publikumsbeteiligung. Harald Blum, Präsident des DLRG Landesverbandes Hessen betonte die Spätfolgen, die die Schwimmbadschließungen auslösen, kann doch die Verminderung der Ertrinkungszahlen nur durch konsequente Ausbildung von Schwimmern und Rettungsschwimmern erreicht werden. Auch das Schwimmbad als Sozialraum, wo Kontakte gepflegt und gefördert werden hob Blum hervor.
Gerade in jungen Jahren werden die Grundsteine zur Motorik gelegt, wer bis zum zwölften Lebensjahr die Bewegungen nicht erlernt hat, kann diese Lücke nicht mehr füllen. Gerade das Schwimmen schult jedoch diese Beweglichkeit führte der Vorsitzende des SV Poseidon Limburg, Stefan Schneider aus. Hier fügte Joachim Bürger, stellvertretender Vorsitzender des Bezirks Mitte des hessischen Schwimmverbandes noch hinzu, dass nur durch ausreichendes Training eine sportliche Höchstleistung erreicht werden kann. Nur so sei der Schwimmsport in Hessen auch als Leistungssport zukunftsfähig.
Den Schulen fehlt ein wichtiges Angebot im Rahmen des Schulsport Unterrichts. Nicht nur das erlernen der Fertigkeit Schwimmen auch das soziale Miteinander soll im Schulsport geübt werden. So hob Walter Planz, Kreisvorsitzender des Schulelternbeirats auch die aktuellen Probleme der Schulen hervor, weiterhin ein Schwimmangebot zu ermöglichen. Neben lange Anfahrtswegen und entsprechend kurzen Schwimmzeiten biete sich für viele Schulen derzeit gar keine Möglichkeit zum Schwimmen zu gehen.
Jürgen Medenbach hob als Vertreter der Techniker Krankenkasse den Nutzen des Schwimmen für die Gesunderhaltung und Rehabilitation hervor. Was nütze das Angebot der Krankenkassen zu Bonusprogrammen für Mitglieder in Schwimmvereinen, wenn diese keine Schwimmmöglichkeit mehr haben.
Einigkeit bestand bei allen Teilnehmern, dass es wert ist Schwimmbäder zu erhalten. Auch wenn keiner der Experten einen Königsweg für dieses Ziel aufzeigen konnte, zu vielfältig sind die jeweiligen Bedürfnisse und Situationen, so fand der Weg des Hallenbadvereins doch große Annerkennung. Nur im gemeinsamen Bestreben von Kommunen, Öffentlichkeit, Vereinen und Verbänden ist die Welle der Schwimmbadschließungen aufzuhalten und damit die Möglichkeit auch in Zukunft dem gesunden Sport Schwimmen nachzugehen.

 

 

 

 

 

 

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